Meine Oma Hilde war ja Berlinerin. Wer sollte also besser dazu geeignet sein, gute Berliner alias Krapfen zu backen, als sie? Ganz klar: Meine Schwippschwägerin Heike, denn die hat Hildes Rezept geerbt und das habe ich heute, weil Karneval ist, für euch alle nachgebacken.
Berliner
Zutaten
1,5 Sonnenblumenöl zum Fritieren, 160 g Buttermilch, 80 g Zucker, 1 Würfel Hefe, 100 g weiche Butterflocken, 1 Schuss Rum, 450 g Mehl, 2 Eier, 1 Prise Salz.
Zubereitung
1.) 160 g Buttermilch, 80 g Zucker, 1 Würfel Hefe in den TM und 2 min/37 Grad/ Stufe 2-3 vermischen.
2.) Nun 100 g weiche Butterflocken, 1 Schuss Rum, 450 g Mehl, 2 Eier und 1 Prise Salz zugeben und alles 4 min auf der Teigstufe durchkneten lassen.
3.) Die Teigmasse 20 min gehen lassen. Ich habe den Teig einfach im Mixtopf gelassen, da es bei uns in der Küche recht warm war. Er ist auch super aufgegangen – der Topf war voll, als ich wiederkam.
4.) Dann eine Backmatte auslegen (geht auch ohne, ich find’s aber praktisch), einmehlen und den Teig 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas kleine/mittlere Kreise ausstechen. Dabei mit dem Glas hin und her wackeln – der Teig bleibt so nicht kleben und man erhält kleine Mini- Pfannkuchen.
6.) Direkt nach dem Backen in Puderzucker wälzen.
Noch zwei Verbesserungsvorschläge: Ich würde den Schuss Rum vielleicht beim nächsten Mal sogar weglassen – aber nur weil ich grundsätzlich nicht so ein Fan von Alkohol in Backwaren bin. Und ich würde die Berliner in normalem Zucker wälzen. Puderzucker gibt schnell eine harte Kruste wenn die Krapfen abkühlen, das ist nicht so meins. Ach, war das lecker.
Danke Hilde, Danke Heike – you made my day.